Das Archiv

Unsere Produktionen 2019

 

Polizeiruf 110 Magdeburg: Mörderische Dorfgemeinschaft

In einem Wald bei Magdeburg ist ein Auto abgestellt, im Kofferraum befindet sich auffällig viel Blut. Die Hauptkommissare Doreen Brasch und Dirk Köhler suchen den Halter Jurij Rehberg. In dem nahegelegenen Dorf weiß Annette Wolf nicht, wo ihr Lebensgefährte ist. Seit einigen Tagen ist er verschwunden, was für ihn als freiheitsliebenden Menschen nicht ungewöhnlich ist. Ihr Vater hingegen, Werner Wolf, vermutet sofort, dass Jurij in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Ihm wäre am liebsten, wenn sein Schwiegersohn in spe nicht mehr auftauchen würde. Der DNA-Abgleich bringt eine Überraschung: Das Blut stammt von Jurij und der Menge nach zu urteilen, ist er tot. Eine Spur von der Leiche gibt es nicht. Die Hauptkommissare Brasch und Köhler befragen die Dorfbewohner und bekommen ein zwiespältiges Bild des Toten: Lebemann, Nichtsnutz, Charmeur, Verführer, Schuldner. Viele im Dorf mochten ihn nicht, während andere ihm regelrecht verfielen, darunter die Frauen im Ort, aber auch der Bäcker, Dietmar Böhmer. Er fand einen guten Freund in Jurij. Nach und nach entblättern sich Motive für einen Mord der Dorfbewohner. Doch ohne Leiche ist niemanden etwas nachzuweisen. Als die Hauptkommissare mit Spürhunden durch den Ort gehen und diese an verschiedenen Stellen anschlagen, fügt sich ein Puzzle aus Tätern, Mitwissern, Helfern und Verrätern zusammen. Nur die Leiche bleibt wie vom Erdboden verschluckt.

Produktionsdaten

Regie: Philipp Leinemann

Buch: Katrin Bühlig

Drehbuchbearbeitung: Philipp Leinemann

Kamera: Jonas Schmager

Darsteller: Claudia Michelsen, Matthias Matschke, Felix Vörtler, Steven Scharf, Christian Beermann, Katharina Heyer, Hans Uwe Bauer, Katrin Wichmann, Jutta Wachowiak, Tom Keune, Angela Scherz u.a.

als Gast Ronald Zehrfeld

Produktion: Iris Kiefer, Ilka Förster

Redaktion: Johanna Kraus (MDR)

Erstausstrahlung: 11.08.2019

Tatort: Das verschwundene Kind

Kommissarin Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler ist in ihrem nächsten Fall einer Familientragödie in Göttingen auf der Spur - gemeinsam mit einer neuen Kollegin: Florence Kasumba spielt die Ermittlerin Anaïs Schmitz. Sie wird in den kommenden Fällen mit Charlotte Lindholm zusammenarbeiten.

Zum Inhalt: Charlotte Lindholm hat mit den Konsequenzen ihres letzten, misslungenen Einsatzes zu kämpfen. Als dessen Folge wurde sie vom LKA Hannover zur Polizeidirektion Göttingen strafversetzt. Nun versucht sie den Spagat zwischen ihrer Arbeit und ihrem Familienleben in Hannover. Außerdem muss sie mit einem neuen Team klarkommen, obwohl ihr gerade mangelnde Teamfähigkeit attestiert wurde. Besondere Reibungspunkte gibt es zwischen Charlotte Lindholm und ihrer neuen Kollegin Anaïs Schmitz, die sich in ihrer Arbeit ähnlich dominant wie sie verhält. Ihr Fall geht den beiden Kommissarinnen an die Nieren: In der abbruchreifen, verdreckten Umkleidekabine eines Schul-Sportplatzes wird entdeckt, dass hier eine Frau unter mysteriösen Umständen mutterseelenallein entbunden hat. Manches deutet auf ein Verbrechen hin. Wo sind Mutter und Kind, leben sie noch?

Produktionsdaten

Buch: Franziska Buch, Jan Braren, Stefan Dähnert

Regie: Franziska Buch

Kamera: Konstantin Kröning

Darsteller: Maria Furtwängler, Florence Kasumba, Emilio Sakraya, Lilly Barshy, Oliver Stokowski, Merab Ninidze, Steve Windolf, Zora Müller, Luc Feit, Daniel Donskoy u.a.

Produktion: Iris Kiefer, Annette Köster

Redaktion: Christian Granderath, Sabine Holtgreve

Erstausstrahlung: 03.02.2019

 

Kommissar Dupin - Bretonisches Vermächtnis

"La ville bleue", die "blaue Stadt", wie die Bretonen Concarneau nennen, ist nicht nur einer der am häufigsten besichtigten Orte der Bretagne. Das maritime Städtchen mit den pittoresken Wehrgängen und Gässchen, dem Fischereihafen, den Stränden und der von Meer und Festungsmauern umgebenen Altstadt ist auch das Revier von Kommissar Dupin – und Schauplatz seines achten Falls: Die Dreharbeiten zu "Kommissar Dupin – Bretonisches Vermächtnis" laufen noch bis zum 8. Oktober 2019. Pasquale Aleardi verkörpert in der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe erneut den namensgebenden Kommissar, dem plötzlich ein toter Mann vor die Füße fällt – und das in seiner eigenen Stadt! Der Mordfall erschüttert die vornehme Gesellschaft Concarneaus und zieht Dupin in mörderische Verstrickungen hinter der sauberen Fassade.

Produktionsdaten

Buch: Eckhard Vollmar nach dem gleichnamigen Roman von Jean-Luc Bannalec

Regie: Bruno Grass

Kamera: Hendrik A. Kley, BVK

Darsteller: Pasquale Aleardi, Jan Georg Schütte, Christina Hecke, Annika Blendl, Tatja Seibt, Hans-Uwe Bauer, Amy Benkenstein, Peter Benedict, Julika Jenkins, Karin Giegerich, Johannes Klaußner u.a.

Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel

Redaktion: Katja Kirchen, Christoph Pellander

Erstausstrahlung: n.n.

Verliebt in Kroatien

Jana (Victoria Schulz) ist die perfekte Schwiegertochter für Gisela (Saskia Vester) und Werner Bauer (Michael Lerchenberg), denn ihr etwas bequemer und verwöhnter einziger Sohn Sebastian (Sebastian Fräsdorf) kann mit ihr den Familienbetrieb – eine alteingesessene bayrische Schreinerei – reibungslos weiterführen. Als der Hochzeitstermin feststeht, überfallen die Braut jedoch Zweifel. Sie und Sebastian sind schon so lange zusammen, dass die Leidenschaft abhandengekommen ist. Keine gute Basis für eine Ehe. Jana macht einen Rückzieher.

Werner und Gisela sind geschockt und möchten das nicht so einfach hinnehmen. Um ihrem unglücklichen Sohn auf die Sprünge zu helfen, schicken sie ihn kurzerhand zu seinem Onkel Franjo (Simen Rühaak), der als Lebenskünstler an der adriatischen Küste Kroatiens lebt. Der Plan scheint bestens aufzugehen: Sebastian wird zum sonnengebräunten Beach Boy. Doch dann verknallt er sich Hals über Kopf in die hübsche Seglerin Mila (Jördis Richter) und möchte nicht mehr nach Deutschland zurückkommen. Seine Eltern und auch Jana, die Sebastian eigentlich immer noch liebt, sind fassungslos– und reisen nach Kroatien in der Hoffnung zu retten, was vielleicht noch zu retten ist.

Produktionsdaten

Buch: Christine Heinlein, Martin Dolejš

Regie: Bruno Grass

Kamera: Andreas Doub

Darsteller: Saskia Vester, Michael Lerchenberg, Sebastian Fräsdorf, Victoria Schulz, Jördis Richter, Siemen Rühaak u.a.

Produktion: Matthias Lösel

Redaktion: Diane Wurzschmitt, Stefan Kruppa (Degeto)

Erstausstrahlung: n.n.

Kein einfacher Mord

Die Ehe von Nina und Paul ist am Ende, sie warten nur noch auf eine Gelegenheit, es ihrem Sohn Tim beizubringen. Bei einer zufälligen Begegnung lässt sich Nina auf einen Flirt mit dem Fußballtrainer ihres Sohnes ein und geht alleine mit zu ihm nach Hause. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen: Nina wird beinahe vergewaltigt, wehrt sich und tötet Viktor dabei. Paul ist den beiden gefolgt und wird Zeuge des Unglücks, was eine Notwehr-Situation unglaubwürdig macht – aufgewühlt fahren die beiden nach Hause, ohne die Polizei zu verständigen. Während die Ermittlungen im Hintergrund beginnen und es im Bekanntenkreis der anderen Fußball-Eltern kaum ein anderes Thema gibt, müssen Nina und Paul zusammenhalten und sich neu sortieren. Über die Auseinandersetzung der Ereignisse und den Zusammenhalt als „couples in crime“ finden sie im Laufe der Geschichte neu zusammen – aber können sie mit dieser Schuld leben?

Produktionsdaten

Buch: Stefan Rogall

Regie: Sebastian Ko

Bildgestaltung: Martin Farkas

Darsteller: Laura Tonke, Felix Klare, Barbara Philipp, Tyler Worbs, Charlotte Bohning, Bernd-Christian Althoff, Sebastian Becker, Vanida Karun, Till Demtrøder, Imke Büchel u.a.

Produktion: Iris Kiefer, Annette Köster

Redaktion: Daniela Mussgiller (NDR)

Erstausstrahlung: n.n.

PR 110 Rostock Kindeswohl

In Rostock wird der Leiter eines privaten Kinderheimträgers erschossen aufgefunden. Schnell gerät das Heimkind Keno (Junis Marlon) in Verdacht. Keno ist jedoch verschwunden, und zusammen mit ihm offenbar auch Samuel (Jack Owen Berglund), der Sohn von Kommissar Bukow. War Samuel auch an der Tat beteiligt oder ist er eine Geisel von Keno? Der Rostocker Kripo-Chef Henning Röder (Uwe Preuss) überträgt Katrin König (Anneke Kim Sarnau) die Leitung der Ermittlungen. Die Spur der beiden Jugendlichen führt nach Polen ...

Produktionsdaten

Buch: Christina Sothmann, Lars Jessen

Regie: Lars Jessen

Kamera: Kristian Leschner

Darsteller: Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Andreas Guenther, Josef Heynert, Uwe Preuss, Fanny Staffa, Klaus Manchen, Junis Marlon, Jack Owen Berglund, Christina Große, Ilona Schulz, Anna Brüggemann, Niklas Post u.a.

Produktion: Iris Kiefer, Ilka Förster

Redaktion: Daniela Mussgiller (NDR)

Erstausstrahlung: 07.04.2019

 

PR 110 Magdeburg Zehn Rosen

In einem verlassenen Hinterhof Magdeburgs wird die schwer zugerichtete Leiche einer jungen Frau gefunden. Das Mordopfer Kim Pohlmann ist an den Füßen gefesselt. Hauptkommissarin Doreen Brasch vermutet aufgrund der symbolischen Fesselung einen Serientäter. Ihr Kollege, Hauptkommissar Dirk Köhler, forscht in der Datenbank nach vergleichbaren Fällen. Mit Hilfe ihres Vorgesetzten Lemp stoßen die Ermittler auf den Mord an der Prostituierten Jessica Peschke. Die Leiche war damals auf selbe Weise gefesselt. Paul Schilling wurde verdächtigt, der mit Jessica befreundet gewesen war. Doch die Beweislage war nicht eindeutig und er wurde wieder freigelassen. Mittlerweile heißt Paul Schilling nach einer Geschlechtsangleichung Pauline. Die Transfrau gerät erneut unter Verdacht, denn sie kannte auch das aktuelle Mordopfer. In der psychiatrischen Praxis, in der sie das Gutachten für ihre Operation anfertigen ließ, arbeitete Kim als Arzthelferin. Doch Pauline bleibt nicht die einzige Verdächtige. Hauptkommissarin Brasch findet Hinweise darauf, dass der Ex-Freund der toten Kim, Jan Freise, sie in seinem Keller gefangen hielt. Irgendjemand muss Kim dort gefunden und aus dem Verlies befreit haben. Indem Brasch und Köhler die zwei Hauptverdächtigen immer stärker einkreisen, erkennen sie, dass der Täter Katz-und-Maus mit ihnen spielt.

Es gibt keine Zeugen, keiner hat das Todesauto gesehen. Der Vater von Sara, dem Todesopfer, wird befragt, er gibt jedoch sehr wenig über seine Tochter preis. Autowerkstätten werden aufgesucht, das Internet nach illegalen Rennen durchforstet. Schließlich finden die Kommissare eine Gruppe, die sich "Le Magdeburg" nennt. Zu ihrer Überraschung stellt sich eine Verbindung von zwei Fahrern mit der Toten her. Tommy wie auch Henry liebten Sara. Die Obduktion lüftet ein weiteres Geheimnis: Die Tote war im zweiten Monat schwanger. War das Motiv Eifersucht? Brasch und Köhler heften sich an die Rennfahrer, da führt sie eine neue Spur an die tschechische Grenze. Wollte jemand Sara zum Schweigen bringen? Der neue Fall fordert von den Kommissaren Strategie und Schnelligkeit, ehe sie die ganze Dramatik hinter dem Tod der jungen Frau aufdecken.

Produktionsdaten

Regie: Torsten C. Fischer

Buch: Wolfgang Stauch, nach einer Vorlage von Martin Douven und Mathias Schnelting

Kamera: Theo Bierkens

Darsteller: Claudia Michelsen, Matthias Matschke, Felix Vörtler, Steven Scharf, Alessija Lause, André Jung, Sven Schelker u.a.

Produktion: Iris Kiefer, Ilka Förster

Redaktion: Johanna Kraus (MDR)

Erstausstrahlung: 10.02.2019

Angst in meinem Kopf

Sonja Brunner (Claudia Michelsen) arbeitet als JVA -Beamtin in einem Gefängnis. Seit Jahren verdient sie das Geld für die Familie - ihre Stieftochter Iris und ihren Mann Jens (Matthias Koeberlin). Der Autor hofft, mit seinem neuen Roman endlich bei einem Verlag landen zu können. Nach einem Zwischenfall mit dem Gefangenen Michael Zeuner (Ralph Herforth), der Sonja Brunner bei einem Ausbruchsversuch als Geisel genommen hatte, wechselt sie in eine andere JVA - sie verdrängt das Erlebte und arbeitet weiter. Zunächst läuft auch alles gut, doch der finanzielle Druck zu Hause steigt. Der Insasse Walter (Torsten Michaelis) nutzt ihre Naivität aus und lässt sie für Geld kleine Dienste verrichten. Eines Tages wird ausgerechnet Zeuner an Sonjas neue Arbeitsstätte verlegt. Ihr einziger Vertrauter unter den Gefangenen, der Frauenmörder Robert Sturm (Charly Hübner), hilft ihr, als Zeuner und Walter sie immer mehr in die Abhängigkeit und Korruption treiben wollen ...

Ein Hamburger Gefängnis wird zum Schauplatz für einen Fernsehfilm mit Top-Besetzung: Claudia Michelsen, Charly Hübner, Ralph Herforth, Matthias Koeberlin und Torsten Michaelis gehören zu den Darstellern des Thrillers "Angst in meinem Kopf". Gedreht wird an einem authentischen Ort: der Hamburger Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand. Weitere Drehorte liegen in den Hamburger Stadtteilen Altona, Wellingsbüttel und Wilhelmsburg sowie in Rendsburg.

Produktionsdaten

Buch/Regie: Thomas Stiller

Kamera: Marc Liesendahl

Darsteller: Claudia Michelsen, Ralph Herforth, Matthias Köberlin, Charly Hübner, Torsten Michaelis, Marco Hofschneider, Adrian Topol, Johannes Kirsch, Ruby M. Lichtenstein u.a.

Produktion: Iris Kiefer, Ilka Förster

Redaktion: Christian Granderath, Sabine Holtgreve (NDR)

Erstausstrahlung: 10.10.2018