Bretonische Idylle

Kommissar Dupin

Bretonische Idylle

Vor der Küste der bretonischen Insel Belle-Île wird eine Leiche aus dem Meer gezogen. Es handelt sich um den reichen Großgrundbesitzer Patric Provost. Schnell ist klar, dass Provost weder durch Selbstmord noch durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, er wurde erwürgt, wie Kommissar Dupin erkennt. Verdächtige gibt es genug.

Provost, ein einsamer, rücksichtsloser Charakter, lebte mit den wenigsten Menschen auf der Insel in Frieden. Zu seiner Exfrau Agnès gab es wenig Kontakt, sie lebt nun mit dem Fischer Albert zusammen. Provost glaubte dennoch, dass Agnès zu ihm zurückkehren würde. Das hielt ihn jedoch nicht von einer Affäre mit seiner Nachbarin Margot ab. Margot und ihr undurchsichtiger Ehemann Byn sind mit ihrer Whiskydestillerie zudem wirtschaftlich auf Provost angewiesen. 

Dupin und Inspektor Kadeg stoßen auf ein Geflecht aus verhängnisvollen Abhängigkeiten, aus Eifersucht und widerstreitenden Geschäftsinteressen. Doch Dupins Instinkt sagt ihm, dass hinter den offensichtlichen Konflikten noch eine andere, verborgene und schmerzvolle Geschichte steckt.