KEINER SCHIEBT UNS WEG

Gleicher Lohn für Frauen und Männer: Alwara Höfels, Imogen Kogge und Katharina Marie Schubert kämpfen für die Gleichberechtigung. Wolfgang Murnberger inszenierte nach dem Drehbuch von Sebastian Orlac und Ulla Ziemann in Anlehnung an eine wahre Begebenheit - die Geschichte einer Frau, die 1979 mit ihren Kolleginnen um Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern kämpft. Ein Thema, das auch heute nicht an Aktualität verloren hat. ...

Gelsenkirchen, 1979. Drei Mitarbeiterinnen eines Fotolabors erfahren durch Zufall, dass sie für ihre Arbeit viel schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen. Lilli (Alwara Höfels) und ihre beiden Freundinnen wollen dagegen angehen, steht doch bereits im Grundgesetz: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Dabei haben die drei schon genug Probleme. Lilli kämpft mit dem frustrierten Vater (Karsten Antonio Mielke) ihrer beiden Kinder, ihrer selbstverliebten Mutter Charly (Gitta Schweighöfer), den unbezahlten Rechnungen und einem kaputten Auto. Rosi (Katharina Marie Schubert) arbeitet heimlich und gegen den Willen ihres Mannes, um das heile Bild vom Familienglück aufrechtzuerhalten, denn das Geld ihres Mannes Wolfgang (Martin Brambach) reicht für ihren Lebensstandard nicht aus. Und Gerda (Imogen Kogge) fristet nach dem Tod ihres Mannes ein recht einsames Dasein in ihrer Gartenlaube. Doch die Frauen wollen sich nicht länger unterbuttern lassen, sie sammeln Unterschriften und verklagen ihren Arbeitgeber mit Hilfe des Betriebsratsmitglieds Ritschi (Christoph Bach) und der Gewerkschaft. Dabei legen sie sich nicht nur mit der gesamten Chefetage ihrer Firma an, sondern auch mit den männlichen Kollegen im Betrieb und ihren Familien. Zuletzt geraten die Frauen auch noch untereinander in Streit. Doch eine alleine kann es nicht schaffen. Nur zusammen haben sie eine Chance.

Die Kamera führt Peter von Haller. „Keiner schiebt uns weg“ wurde von Trebitsch Entertainment (Katharina Trebitsch) in Zusammenarbeit mit filmpool fiction (Iris Kiefer) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln und der ARD Degeto für Das Erste produzeirt.