KOMMISSAR DUPIN

Bretonisches Leuchten

Sommer in der Bretagne, die schönste Zeit des Jahres. Jedoch nicht für Kommissar Dupin. Zwar fährt er zum ersten Mal seit langer Zeit mit seiner Freundin Claire in den Urlaub, doch Entspannung ist für ihn ein Fremdwort. Unruhig durchstreift er die Gegend, aber mehr als einen Steinbruch, in dem sich vor sieben Jahren ein Mord ereignet hat, hat die malerische Côte de Granit Rose für einen passionierten Kriminalisten nicht zu bieten. Auf seinem Spaziergang lernt Dupin den reichen Immobilienkaufmann Gilbert Durand kennen, der mit seiner Frau Alizée im gleichen Hotel wie Dupin Urlaub macht. Die beiden Männer verstehen sich auf Anhieb, aus Alizée hingegen wird Dupin nicht so recht schlau. Irgendetwas stimmt mit der schönen, seltsam widersprüchlichen Frau nicht.

Allzu bald bestätigt sich Dupins dunkle Ahnung: Vor seinen Augen stürzt sich Alizée in den Atlantik. Trotz intensiver Suche wird sie nicht gefunden. Durand ist untröstlich, kann sich den Selbstmord seiner Frau nicht erklären. Doch dann kommt eine weitere Frau unter mysteriösen Umständen ums Leben - in dem Steinbruch, in dem sich Dupin und Durand kennengelernt haben. Zufall? Eine Häufung unglücklicher Umstände? Dupin hat das unbestimmte Gefühl, dass die beiden Todesfälle irgendwie zusammenhängen. Und beginnt zu ermitteln. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall, der die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen lässt.